Werner Rohner stellt in Zürich seinen Roman Das Ende der Schonzeit vor

In seinem klug komponierten Debütroman Das Ende der Schonzeit erzählt Werner Rohner die Geschichte eines jungen Mannes, der in seine Heimatstadt zurückkehrt. Dort holen Joris die Erinnerungen ein: an den Krebstod seiner Mutter zehn Jahre zuvor, an das Versprechen, ihr beim Sterben zu helfen, aber auch an seine Beziehung in Wien, in die er sich stattdessen geflüchtet hatte.
In Zürich beginnt für ihn ein neues Kapitel. Am Abend seines ersten Arbeitstages beim Fernsehen stößt er in der Zeitung auf das Foto eines Mannes, den er nicht kennt, jedoch sofort erkennt, so ähnlich sieht er ihm: sein Vater. Als sich die beiden Männer schließlich treffen, erfährt Joris, dass nicht nur er, sondern auch seine Mutter im politischen Untergrund aktiv gewesen war. Diese Begegnung zwingt ihn, sein eigenes Leben und das der Mutter neu zu begreifen.
Mit einer lebendigen Sprache dringt der Roman in Bereiche vor, in denen das Politische und das Private nicht mehr voneinander zu trennen sind.

1. September 2014, 20 Uhr

Kaufleuten
Pelikanplatz
8001 Zürich

Thomas Melle auf der Longlist des Deutschen Buchpreises

Thomas Melle ist mit seinem Roman 3000 Euro auf der Longlist für den Deutschen Buchpreis 2014. Der Deutsche Buchpreis zeichnet jährlich den besten Roman in deutscher Sprache aus und wird am 6. Oktober, zum Auftakt der Frankfurter Buchmesse verliehen. Wir freuen uns und drücken kräftig die Daumen!

Der Roman erscheint am 29. August 2014 bei Rowohlt Berlin.

 

Thomas Medicus liest in Berlin aus seinem aktuellen Buch

Thomas Medicus liest im Buchhändlerkeller Berlin aus seinem Buch Heimat.
Heimat ist Geschichte wie unter dem Brennglas – von den Anfängen der Nazizeit über Krieg und Stunde Null bis weit in die junge Bundesrepublik hinein – und eine ebenso aufrichtige wie poetische Annäherung an das, was man Heimat nennt.

24. Juni 2014, 20:30 Uhr

Buchhändlerkeller
Carmer Straße 1
10623 Berlin

Die Agentur begrüßt mit Hannes Klug einen neuen Autor

Hannes Klug wurde 1966 in Esslingen geboren. Nach einer Ausbildung an der Deutschen Journalistenschule in München studierte er Nordamerikanistik und Vergleichende Literaturwissenschaft an der FU Berlin. Für die Süddeutsche Zeitung, die taz und die Berliner Zeitung schrieb er über Film, Literatur und Musik, als Redakteur berichtete er über die USA und Kanada und als Drehbuchautor verfasste er neben Multimedia-Abenteuern verschiedene Spielfilmdrehbücher. Sein Film Ricky – Normal war gestern feierte 2014 in den Kinos Premiere. Hannes Klug lebt als freier Drehbuchautor und Schriftsteller in Düsseldorf.
Der aus dem Drehbuch zu Ricky – Normal war gestern entstandene Roman erscheint voraussichtlich im Frühjahr 2015 im Rowohlt Verlag.

Wir freuen uns über den Neuzugang und begrüßen Hannes Klug sehr herzlich!

Helmut Kuhn liest bei der langen Buchnacht in der Oranienstraße

Am Samstag, den 24. Mai 2014, findet wieder die Lange Buchnacht an 20 verschiedenen Orten rund um die Kreuzberger Oranienstrasse statt.

Um 20 und um 22 Uhr ist unser Autor Helmut Kuhn zu Gast in der Galerie noon.raum für gestaltung um eine kleine Vorführung des Schachboxens zu geben und aus seinem Berlin-Roman Gehwegschäden zu lesen. Sein Gegner beim Schachboxen wird Christian Stahl sein.

noon.raum für gestaltung
Dresdener Straße 26
10999 Berlin

24. Mai 2014, Eintritt frei

Fredy Gareis stellt sein Buch Tel Aviv – Berlin in Berlin vor

Fredy Gareis hatte sich einiges vorgenommen: Tel Aviv – Berlin, eine Reise mit einem alten Stahlrad, ohne jedes Training. 5000 Kilometer, die ihn durch Länder wie Jordanien, Libanon, Albanien und Kosovo führten.
Auf seiner Fahrt durch blühende und vernarbte Landschaften sammelte er die Geschichten der Bewohner mit über vierzig Konfessionen ein – manchmal lachend, manchmal verzweifelnd, immer mit Gespür für politische und geschichtliche Hintergründe.

23. Mai 2014, 19 Uhr

Atlantis Buchhandlung
Karl-Marx-Allee 98
10243 Berlin

Hamed Abdel-Samad hält einen Vortrag zu seinem Buch Der islamische Faschismus

Hamed Abdel-Samad ist am 14. Mai zu Gast in der Berliner Urania und spricht über die Thesen seines Bestsellers Der islamische Faschismus. Im Anschluss steht der Autor zur Diskussion zur Verfügung.

Urania
An der Urania 17
10787 Berlin

14. Mai 2014, 19:30 Uhr

Hamed Abdel-Samads Der islamische Faschismus auf Platz 8 der Spiegel-Bestsellerliste

Hamed Abdel-Samads kritische Analyse Der islamische Faschismus steigt nur zehn Tage nach Erscheinen auf Platz 8 der Spiegel-Bestsellerliste ein.

»Der Islam hat tiefsitzende Probleme – kein Imageproblem.«
Der bekannte Islam-Kritiker schlägt in seiner Analyse einen Bogen von den Ursprüngen des Islam bis hin zur Gegenwart und zeigt in seinem neuen Buch Parallelen zwischen der Entstehung des europäischen Faschismus und der Genese des islamischen Fundamentalismus, wie er von Muslimbrüdern, Taliban und Salafisten vertreten wird, auf.

Léda Forgó zu Gast bei Schreiben im neuen Land

Léda Forgó liest am 6. April im Rahmen des Festivals Schreiben im neuen Land im Schweizer Städtchen Zug. Außerdem lesen Catalin Dorian Florescu, Olga Grjasnowa, Abbas Khider, Julya Rabinowich und Yoko Tawada.

Hamed Abdel-Samad im Gespräch mit Jakob Augstein

Am 4. Juni 2013 warf Hamed Abdel-Samad bei einem Vortrag in Kairo der Muslimbruderschaft »islamischen Faschismus« vor. Kurze Zeit später verhängte Assem Abdel-Maged, ein Führer der radikalen Gamaa Islamija und Verbündeter des ehemaligen ägyptischen Staatspräsidenten Mohammed Mursi gegen ihn eine Fatwa, die Abdel-Samad für vogelfrei erklärt.
In seinen Veröffentlichungen prognostiziert der Publizist Abdel-Samad, dass der Islam als politische und gesellschaftliche Idee untergehen und die islamischen Staaten zerfallen werden. Wie einer der international wichtigsten Kritiker des politischen Islam darauf kommt und was er von der mit vielen Ängsten beladenen Debatte um den Islam in Deutschland hält, erklärt er im Gespräch mit Jakob Augstein.

Freitag-Salon: Welchen Islam wollen wir?
25. März 2014, 20 Uhr

Maxim Gorki Theater
Am Festungsgraben 2
10117 Berlin
www.freitag.de