Wie ein britischer Offizier Kindern im Hindukusch eine Zukunft gibt.

Die pakistanischen Stammesgebiete an der Grenze zu Afghanistan gelten als eine der gefährlichsten Krisenregionen der Welt. Wenn man eines mit der entlegenen Gegend nicht verbindet, dann ist es Hoffnung. Erst im Oktober 2012 verübten die Taliban dort einen Anschlag auf eine 14-Jährige, die um Bildungschancen für Mädchen kämpfte.
Doch genau daran, an die Macht der Bildung, knüpft sich die Hoffnung des 95-jährigen Geoffrey Langlands. Der englische Major, der im Zweiten Weltkrieg ins Land kam, dort blieb und der bis heute Lipton-Tee trinkt und Porridge isst, leitet eine Schule in Chitral, einem alten Fürstentum hoch oben in den Bergen. Hier erzieht er Kinder zu freien Menschen, und die Leute aus dem Tal beschützen ihn. Gemeinsam versuchen sie, eine Welt zu bewahren, die nicht in Krieg und Terror versinken darf, wenn der Westen 2014 seine Truppen aus dem Hindukusch abzieht.

Daniel-Dylan Böhmer
Sachbuch
Insel Verlag 2013
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