Fredy Gareis wird 1975 in Alma-Ata, Kasachstan geboren. Nach der Aussiedlung wächst er in Rüsselsheim auf. Um dem Mief der Arbeiterstadt zu entkommen, beginnt er früh durch die Welt zu reisen. Etwa nach Sibirien, wo er seiner Familiengeschichte bis ins ehemalige Straflager seiner Großmutter an den Himbeersee gefolgt ist. Bis zum Studium schlägt er sich durch als Taxifahrer, Barkeeper und mit Jobs, die zu peinlich sind, um genannt zu werden. In Berlin und Hamburg studiert er schließlich US-amerikanische Literatur und absolviert im Anschluss die Journalistenschule in München. Seit 2007 arbeitet Fredy Gareis als freier Journalist und schreibt Reportagen z. B. 2008 eine Undercover-Geschichte für den stern, für die er fünf Monate lang verdeckt bei Scientology recherchierte. Er war 2009 Arthur F. Burns-Stipendiat und erhielt 2012 für eine in DIE ZEIT erschienene Reportage »Ein Picasso für Palästina« den Journalistenpreis PuK des Deutschen Kulturrats.
Seit 2010 berichtet er als freier Korrespondent aus Israel und dem Nahen Osten u. a. für Der Tagesspiegel, DIE ZEIT und Deutschlandradio.

 

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Julia Gäbel ist 1975 in Großburgwedel geboren. Nach dem Abitur hat sie an der Universität Hannover Italianistik, Germanistik, Anglistik, Literatur- und Kulturwissenschaften studiert. Ein zweites Studium absolvierte sie 2005 im Fach Modejournalismus und Medienkommunikation an der Akademie Mode und Design (AMD) in Hamburg. Seit 1998 ist Julia Gäbel als Journalistin tätig.

 

Pittys Blues

 

Sarah Höflich, geboren 1979 in Schleswig, war schon als Kind fasziniert von Geschichten und Geschichte. Sie studierte Anglistik und ging als Fulbright-Stipendiatin in die USA, wo sie ihr Creative-Writing-Studium mit dem Master of Fine Arts abschloss. Heute arbeitet sie als Drehbuchautorin und Produzentin für die UFA, für die sie mehrere erfolgreiche Fernsehserien realisiert hat. Heimatsterben ist ihr Romandebüt. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in Köln.

 

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Franziska Heinisch, Jahrgang 1999, wollte früher Bürgermeisterin werden, heute ist sie Aktivistin. Alles, was sie politisch kennt, sind Krisen. Das hat sie seit jeher angetrieben, eine eigene politische Vision zu entwickeln und für diese einzustehen. Sie kämpft gegen die Klimakrise, für einen Turnaround unserer Wirtschaftsweise und für soziale und globale Gerechtigkeit. Franziska Heinisch organisiert Menschen auf der Straße und sucht die Konfrontation mit Verantwortlichen. Sie streitet in Talkshows und im Feuilleton, im eigenen Umfeld und mit EntscheidungsträgerInnen. Wann immer ihre Wut auf die gesellschaftlichen Machtverhältnisse überhandnimmt, bringt sie diese zu Papier - in tiefer Überzeugung, dass es besser geht. 

Ihr Zeit-Artikel zum Klimastreik Sauer auf unsere Eltern vom Frühjahr 2019 legte den Grundstein für den im Herbst 2019 erschienenen Spiegel-Bestseller Ihr habt keinen Plan, darum machen wir einen, den sie mit sieben Co-AutorInnen aus dem Jugendrat der Generationen Stiftung verfasste. Im Frühjahr 2021 erscheint ihr Buch Wir haben keine Wahl. Ein Manifest gegen das Aufgeben im Blessing Verlag. 

Franziska Heinisch studiert Jura und lebt in Berlin.

 

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Max Heberer wurde 1987 geboren und hat in Regensburg Psychologie und Rhetorik studiert. Er hat jahrelang als Unternehmensberater gearbeitet, bis er sich 2018 dazu entschied, eine Pause einzulegen und in den Bergen abseits der Zivilisation Ruhe und Authentizität zu suchen. Heute arbeitet er weniger, lebt mit seiner Freundin in einer hellen Wohnung am Stadtrand mit Ausblick auf Wald und Weinberge - und ist damit erstaunlich zufrieden.

 

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Petra Hardt wurde 1954 in Frankfurt am Main geboren. Nach dem Studium der Romanistik in Paris und Freiburg arbeitete sie 40 Jahre lang als Rechte- und Lizenzhändlerin in deutschen Verlagen. Sie hat zum internationalen Buchhandel publiziert und als Dozentin an verschiedenen Universitäten, auch im Ausland, unterrichtet. Seit November 2019 ist Petra Hardt freie Autorin und seit Juni 2020 Großmutter von drei Enkeln.

 

Fernlieben

 

Florian Havemann wurde 1952 in Ost-Berlin geboren. Er ist der Sohn des bekannten DDR-Regimekritikers Robert Havemann. 1968 wurde Florian Havemann verhaftet, weil er gegen die brutale Niederschlagung des Prager Frühlings protestierte. 1971 floh er in den Westen, wo er als Elektriker, Beleuchter und Hausmeister arbeitete, zuletzt in der Akademie der Künste Berlin. 1974 bis 1977 lernte er Schauspiel bei Hermann van Harten, 1974 bis 1979 studierte er zunächst Graphik-Design, dann Bühnenbild bei Achim Freyer an der Hochschule der Künste. 1977 inszenierte er einen Abend mit Texten des russischen Futuristen Velimir Chlebnikow: Auszüge aus den Tafeln des Schicksals. 1978 begann seine Arbeit an einem Theaterstück über Albert Speer. 1985 gründete er ein Theaterlaboratorium. Von 1986 an arbeitete er 15 Jahre lang als Reinigungskraft. 1989 schrieb er ein Theaterstück über Rosa Luxemburg (Rosa). 1999 wurde er zum Laienrichter am Verfassungsgericht des Landes Brandenburg berufen. 2002 übernahm er die PDS-Kandidatur für den Bundestag auf der sächsischen Landesliste. Von 2002 bis 2009 arbeitete er an einem Theater-Zyklus über Politiker. Von 2003 bis 2011 gab er zusammen mit Daniel Küchenmeister und Helge Meves online die Zeitschrift für unfertige Gedanken heraus. 2007 erschien sein Buch Havemann über die eigene Familie bei Suhrkamp und löste einen heftigen Skandal aus. Von 2009 bis 2013 arbeitete er als Berater des Linke-Politikers Gregor Gysi im Bundestag. Seit 2019 betreibt Havemann eine Galerie in Berlin, gesponsert vom deutsch-amerikanischen Unternehmer Albert Wenger.

 

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Christina Horsten ist New York-Korrespondentin der Deutschen Presse-Agentur dpa. Sie wuchs in Bonn, Prag und in Berlin auf, wo sie an der Freien Universität promovierte. Für die dpa kehrte sie 2012 zurück in ihre Geburtsstadt New York und lebt dort heute mit Felix und der kleinen Tochter Emma.

 

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Dirk Höner, 1975 in Beckum in Westfalen geboren, studierte zunächst Sportwissenschaften, bevor er anschließend an die Freie Journalistenschule ging. Nach Stationen beim WDR und als Autor von TV-Produktionen arbeitet er seit 2004 bei stern TV als Redakteur.

 

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Tabea Hertzog, geboren 1986, studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Psychologie in Berlin sowie Literarisches Schreiben in Hildesheim. 2013 war sie für den Retzhofer Dramapreis nominiert, 2015 Stipendiatin der Nes Artist Residency in Island. 2016 nahm sie an der Schreibwerkstatt der Jürgen Ponto Stiftung teil. Sie arbeitet zudem als Fotografin.

 

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