Anrufe unermüdlicher Bankberater und Wörter wie »Bundesschatzbrief« entlockten Heike Faller lange Zeit ein Gähnen. Um Zahlenpost schlug sie einen Bogen, den Wirtschaftsteil der Zeitung verschmähte sie. Ihr Geld lag auf dem Sparkonto und rührte sich wenig. Sie verpasste die Höhenflüge der New Economy, aber auch deren Absturz.
Dann, Anfang 2008, entschließt sie sich zu einem Experiment. Sie verabschiedet sich für ein Jahr aus ihrer Redaktion und begibt sich in die fremde Welt des Geldes, unter Spekulanten, Investoren, Hedgefondshaie, Superreiche, Spieler – auf der Suche nach riskanten Anlagen. Ihr Ziel: das eingesetzte Geld zu verdoppeln.
Bereitwillig weihen Börsenakteure sie in ihre Geheimnisse ein, erstaunt stellt sie fest, wie schnell sie selbst dem Sog des Finanzmarktes erliegt. In einer wunderbaren Mischung aus journalistischer Recherche, Selbstbeobachtung und Erfahrungsbericht, die viele komische Momente enthält, beschreibt sie ihre Erlebnisse an den Finanzplätzen dieser Welt und erzählt, wie sie versucht, der Krise zu trotzen.

Heike Faller
Sachbuch
DVA 2009
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